Kontinente - Amandúr

*Amandúr, Chilán sîh Anelle! - Amandúr, Feuer in der Nacht! *
Lobpreisung amandúrischer Beleon

Amandúr - Allgemeines

Amandúr ist der zweitgrößte der vier Kontinente. Er ist unterteilt in Mimirhun, den größten Teil des Festlandes, und Mocénur, den "Ostort", der wiederrum durch ein Gebirge in zwei Teile geteilt ist.
Verbunden werden diese Teile durch die Jila, die Mittellande. Das sind vier Inseln die wie eine Brücke zwischen den beiden Festlandparteien liegen.
Amandúr ist zugleich der älteste Kontinent, auf ihm entstanden die ersten intelligenten Völker der Lym.
Amandúr liegt relativ weit im Süden und ist ein durchschnittlich warmer Kontinent.
Während der Westen Mimírhuns von vielen Wasseradern durchzogen und somit reich an Pflanzen- und Tierarten ist, wird der Halbkontinent nach Osten hin immer trockener bis im Nordosten schließlich die Steinwüste beginnt, welche sich nur im Südosten nochmals zu einer leicht feuchteren Steppe verändert.
Die reichste Region Mimírhuns liegt im Südwesten: das ehemalige Großreich Colominies schimmert in seiner Gesamtheit unter dem Licht der Elementarkugeln, die unzähligen Seen und Flüsse reflektieren das Licht wie Sterne und der stellenweise vorhandene Dschungel fügt dem lebendige Grünflecken hinzu.
Ähnlich sieht es in den ehemaligen Großreichen Shelenne und Feléanilares aus. Wenn dort auch vereinzelt trockene Regionen vorkommen die im Falle Shelennes sogar den Beginn der östlichen Wüste markieren, so sind diese beiden ehemaligen Großreiche doch sehr beeindruckend ob ihrem Reichtum und der Vielfalt des Lebens.
In Feléanilares findet man sogar dem ältesten Regenwald ganz Mimírhuns, während Shelenne doch eher von Wiesen und Laubwäldern dominiert wird.
Im Osten der beiden ehemaligen Großreiche findet sich die Region Beranolis. Ein Wüstenreich welches sich dank des Chaos in einem undefinierten Zustand befindet. Es sind nur wenige Länder festgelegt, deren Grenzen sich mit jedem verstreichenden Tag ändern.
Vom Karylim-Tan aus, dem beherrschenden Gebirge, kann man im Westen des Landes den Sand schwinden und im Osten die Steinwüste beginnen sehen. Im Süden befindet sich das ehemalige Großreich Esselion.
Dank des angrenzenden Reichtums Colominies' kann man hier hauptsächlich durch flaches Land mit wunderschönen Feldern wandern, die nach Norden hin zu trockenen Steppen auslaufen. Esselion ist ein sehr ruhiges Reich.
Im Osten Beranolis' liegt schließlich das ehemalige Großreich Barac-Sil.
Dieses ehemalige Großreich ist zur Zeit eine der gefährlichsten Regionen der ganzen Welt. Obwohl es tatsächlich zwei-drei Länder gibt, die sich in den unaufhörlichen Kriegen behaupten können ist dort alles in stetiger Bewegung. Wenn man des Abends einschläft muss man damit rechen am nächsten Morgen in einem anderen Land mit anderen Regeln und anderer Kultur aufzuwachen. Falls man die Nacht überlebt.
Flüchtet man sich jedoch nach Süden gelangt man in die Region Astále. Astále ist ein konservativer Teil Mimírhuns. Abgeschottet von den anderen Regionen des Halbkontinentes hat man sich in den lose zusammengeschlossenen Ländern dort viele Traditionen des alten Großreiches aufbewahrt und kümmert sich wenig um das Chaos im Norden.

Mimírhun mit Mocénur verbindend liegen zwischen den beiden Halbkontinenten die Jila. Eramar, Jarod, Lesení und Hórad werden vom Westen zum Süden hin konstant trockener und trockener. Die Bewohner möchten mit dem Festland nur wenig zu tun haben und halten sich daher ruhig und aus allen Konflikten heraus. Da die Inseln auch sehr klein sind ist auf allen vieren eine fast dörfliche Atmosphäre zu finden.

Im Osten schließlich findet man den Halbkontinent Mocénur, welcher in zwei Hälften unterteilt ist: Der nördliche wird Untermocénur genannt, während der südliche Obermocénur heißt.
Untermocénur, der nördliche Teil Mocénurs, ist ein sehr abwechslungsreiches Gebiet.
Während der Süden am Mindassa-Tan, um die Region Gola-Karpur herum, von Regenwald überwuchert ist, wird das Land im Norden zunehmend trockener bis es schliesslich zur Steppe, der heutigen Region Goavev, wird. In Goavev leben auch heute noch die meisten Javari.
Der Osten hingegen ist freundlicher, dort wird der Regenwald langsam von halbtrockenem Buschland abgelöst, durch das sich hin und wieder Flüsse und Bäche ziehen (die Region Tinyan) bis sich plötzlich kahle Klippen aus dem sandigen Boden herausschälen und einen harten Übergang zu einer der unfruchtbarsten und doch schönsten Regionen Untermocénurs bilden: Ossalikh.
Etwas weiter im Westen, halb zwischen Gola-Karpur und Goavev eingeklemmt, liegt die Region Khov, eine endlos langgestreckte Sumpflandschaft, in der Mangrovenwälder die Hauptvegetation bilden.
Khov's fruchtbarer, dunkler Sumpf aber bildet sich bald zu leichten Wiesen und freundlichen Seen, bis die Landschaft ganz im Westen sogar wieder Wälder aufweist. Das ist die Region Tharala.
Diese heutigen Regionen Untermocenurs bedecken natürlich nicht ganz Untermocenur, dazu sind die aus einigen der ehemaligen Länder entstandenen Regionen zu klein. Der Raum zwischen den Regionen ist Niemandsland, die Städte dort sind sogenannte freie Städte.
Obermocénur ist von trockenen Wüsten und Steppen geprägt.
Während Untermocénur in verschiedene Regionen gegliedert ist, gibt es in Obermocénur nur ein Gebiet das sich deutlich vom Rest des Halbkontinentes abgegrenzt hat: Das Land Sta'n e Míel.
Die umliegenden Wüsten, Steppen und sogar Teile des Mindassâ-Tan unterliegen vollstaendig der Nomadenherrschaft der Jeóhalla, andere Voelker finden sich hier nur in verschwindend geringer Zahl, meist im Osten wo das Klima etwas milder wird.
Doch auch hier gibt es einige Freie Städte: Taelyih, Rao, Lhavaos und Yakar